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Grateful Life

Blues Rock aus der Region Fürth-Erlangen

Genre

Der ursprüngliche Blues machte die monotonen Arbeiten auf den Baumwollplantagen erträglicher und handelte oft von Liebe, Sehnsucht und Leid. Die Zeiten sind vorbei, so dass sich auch der UR-Blues weiter entwickelt hat. Mitte des 20. Jahrhunderts legten Protagonisten wie John Robert Lee Johnson, Lee Hooker und Muddy Waters mit ihrem Chicago und Delta Blues die Basis für den heutigen Blues Rock. Der Delta oder auch Missisippi Blues gab vor allem den Gitarristen mehr Freiheit um sich selbst zu verwirklichen. Diverse Bluesformen, besonders aber der R'n'B der 50er Jahre, vermischt mit dem Soul der späten 60er Jahre beeinflussen die Musik nachhaltig, auch heute noch.

Grateful Life knüpft an die kreativen 60er und 70er Jahre an. Ihre Leidenschaft gilt dem elektrifizierten Chicago und Delta Blues mit deutlichen Rockeinflüssen. Natürlich kommt Musik aus dieser Zeit ohne eine Prise Psychedelic kaum aus. Eigene Kompositionen wie Deep In The Heart, Around The Corner, In this Bar oder Just For You verschmelzen auf ihren Konzerten mit Motiven aus den frühen Zeiten des Blues Rocks und der Woodstock Ära[1].

Die musikalischen Wurzeln der drei Jungs lassen sich erkennbar auf Vertreter der Zunft wie The Allman Brothers Band, Jimi Hendrix, Peter Green, Rory Gallagher, Crosby Stills Nash & Young oder auch die legendäre The Cream zurückführen.

Peter Green formulierte einmal "Modern Electric Harmonic Blues", eine Beschreibung die auch für Grateful Life gut passt.

[1] Das legendäre Woodstock Festival fand am 15. bis 18. August 1969 ca. 170 km nördlich von NY statt.


Rückblick

Die Club und Open Air Konzerte im letzten Jahr haben uns großen Spass gemacht, zeitlose Bluesinterpretationen finden doch immer wieder ihre Liebhaber. Dank an alle die vor Ort waren und für die vielen positiven Rückmeldungen.